Bausparvertrag von Schwäbisch Hall

Mit niedrigem Darlehenszins und staatlichen Prämien ins Wohnglück

Eigenkapital ansparen und für später vorsorgen: Mit einem Bausparvertrag von Schwäbisch Hall
sichern Sie sich heute schon den niedrigen Darlehenszins für morgen.

Häufige Fragen zum Bausparvertrag

Wofür kann ich meinen Bausparvertrag verwenden?

Ihr Bausparguthaben und das Bauspardarlehen können Sie zum Beispiel zum Bau oder
Kauf einer Immobilie sowie zur Modernisierung oder Umschuldung verwenden. Aber auch
der Kauf einer Küche, der Bau eines Kamins oder einer Sauna sind möglich. Ihr Berater
informiert Sie gerne ausführlich über die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten und
Fördermöglichkeiten vom Staat.

Mit welchen Kosten muss ich beim Bausparen rechnen?

Bei Abschluss eines Bausparvertrags zahlen Sie eine einmalige Abschluss- und
Erhöhungsgebühr als Eintritt in die Bauspargemeinschaft. Diese beträgt 1 Prozent der
Bausparsumme.
Mit Ausnahme eines Jahresentgeltes von 12 Euro pro Jahr im klassischen Tarifangebot
(Vertragsentgelt in den Wohn-Riester-Varianten 18 Euro pro Jahr) in der Sparphase fallen
keine weiteren Gebühren an.

Was passiert, wenn ich meinen Sparbeitrag zeitweise nicht leisten kann?

Um Ihren Wünschen ein Stück näher zu kommen, sind regelmäßige Sparleistungen
natürlich von Vorteil. Wenn Sie aber mal kein Geld zur Verfügung haben, können Sie Ihre
Sparbeiträge verringern oder zeitweise aussetzen und später einfach nachzahlen. Es dauert dann lediglich länger, bis Sie Ihr Sparziel erreichen. Bei Reduzierung oder
Aussetzen der Sparraten können staatliche Prämien und die Riester-Förderung nicht oder
nur teilweise ausgeschöpft werden.

Was ist, wenn ich den Bausparvertrag nicht mehr benötige?

Auch wenn Sie sich anders entscheiden und keine wohnwirtschaftliche Verwendung mehr
für Ihren Bausparvertrag haben, sollten Sie diesen nicht übereilt kündigen. Denn dabei
gehen bereits erworbene Vorteile wie zum Beispiel die staatliche Förderung oder die
günstigen Darlehenszinsen eventuell verloren. Alternativ können Sie Ihren Vertrag bzw.
den Darlehensanspruch kostenlos auf einen Angehörigen übertragen. Sprechen Sie
einfach Ihren Berater an. BeiWohn-Riester sind ein Anbieterwechsel und eine damit
verbundene Kapitalübertragung möglich, wenn sich der Bedarf weg von der
wohnwirtschaftlichen Verwendung hin zu einer Geldrente ändert. Der Anbieterwechsel ist
im Zuge der Zuteilung oder bei einer Kündigung möglich.

Wer erhält die Wohnungsbauprämie?

Die Wohnungsbauprämie erhalten natürliche Personen, die

  • in einen Bausparvertrag jährlich mindestens 50 Euro einzahlen (auch als Einmalzahlung
    möglich),
  • mindestens 16 Jahre alt sind, (auch Schüler),
  • unbeschränkt einkommensteuerpflichtig sind (Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Inland) und
  • deren zu versteuerndes Einkommen die Einkommensgrenze i.H.v. 25.600 € für
    Alleinstehende und 51.200€ für Verheiratete nicht übersteigt. Die Angaben beziehen
    sich auf das zu versteuernde Einkommen.
Wie beantrage ich die Wohnungsbauprämie?

Ihren Antrag auf Wohnungsbauprämie erhalten Sie mit den Unterlagen zum
Jahreskontoauszug von Schwäbisch Hall. Den ausgefüllten Antrag geben Sie einfach bei
uns ab. Das zuständige Finanzamt prüft und entscheidet dann, ob Sie die
Wohnungsbauprämie erhalten.

Wie erhalte ich die Arbeitnehmersparzulage?

Nach Ablauf einer Bindungsfrist von sieben Jahren zahlt der Staat die Zulage in den
Vertrag ein, in den auch die vermögenswirksamen Leistungen eingehen. Nach Ablauf der
Bindungsfrist können Sie frei entscheiden, wie Sie das angesammelte Kapital verwenden
möchten. Innerhalb der Bindungsfrist müssen Sie das geförderte Kapital für
wohnwirtschaftliche Zwecke einsetzen. Sie haben zudem die Möglichkeit, vom eigenen
Gehalt bis maximal 400 Euro pro Jahr direkt vom Arbeitgeber in einen Fondssparvertrag
überweisen zu lassen, zum Beispiel in einen Aktienfonds der Union Investment. Für den
Erhalt der Arbeitnehmersparzulage gelten Einkommensgrenzen: Das zu versteuernden
Einkommens von Alleinstehenden darf 17.900 Euro, und das von Verheirateten darf 35.800
Euro nicht übersteigen.

Was ist ein Freistellungsauftrag?

Mit einem Freistellungsauftrag bleiben Ihre Kapitalerträge bis zu einer bestimmten Grenze,
dem Steuerfreibetrag, steuerfrei. Der Steuerfreibetrag liegt bei 801 Euro bei Ledigen bzw.
1.602 Euro bei gemeinsam veranlagten Eheleuten. Um diese Steuerbefreiung zu erhalten,
müssen Sie Ihrer Bank einen Freistellungsauftrag erteilen. Liegt der Bank kein
Freistellungsauftrag vor, muss sie per Gesetz automatisch 25 Prozent Abgeltungssteuer
auf alle Kapitalerträge an das Finanzamt abführen. Ausgeschlossen hiervon sind Wohn-
Riester Bausparverträge.

Was ist eine Nichtveranlagungsbescheinigung?

Wenn Ihr Einkommen unterhalb der Einkommensteuergrenze liegt, müssen Sie keine
Kapitalerträge versteuern. Damit die Bank, bei der die Geldanlage besteht, die Steuer nicht
automatisch abführt, müssen Sie ihr eine Nichtveranlagungsbescheinigung – auch NVBescheinigung
genannt – vorlegen. Diese Bescheinigung erhalten Sie auf Antrag bei Ihrem
Finanzamt.

Wie wird die Kirchensteuer abgeführt?

Die Kirchensteuer wird von den Finanzämtern der einzelnen Bundesländer eingezogen.
Seit dem 1. Januar 2015 führt Ihre Bank die Kirchensteuer auf Zinserträge automatisch an
das Finanzamt für Sie ab. Die Steuer fällt jedoch nur an, wenn die Gewinne über dem
Sparerfreibetrag liegen.
Wer nicht möchte, dass seine Konfession den Geldinstituten mitgeteilt wird, kann einen
Sperrvermerk eintragen lassen. Als Kirchensteuerpflichtiger müssen Sie die Kirchensteuer
dann weiterhin in der Einkommensteuererklärung aufführen.